Vizepräsident Rainer Krebs verstorben

Liebe Freundinnen und Freunde des Pfälzer Handballsports!


Ich habe die bittere Pflicht euch mitzuteilen, dass unser Vizepräsident Rainer Krebs am vergangenen Donnerstag für uns alle plötzlich verstorben ist. Noch am Dienstag zuvor hat er sich für unsere Dezember-Sitzung mit den Worten entschuldigt: „Es geht mir nicht gut, ich muss Pause machen.“ Dass diese Pause für uns alle ins Unendliche geht, war dann regelrecht ein Schock für das Präsidium. Nach mehreren Gesprächen konnte ich Rainer als Nachfolger von Anita Teutsch für den Bereich Lehre gewinnen. So wählte ihn der Verbandstag 2011 in Mutterstadt zu ihrem Nachfolger. 2014 und 2017 folgte jeweils seine Wiederwahl. Durch seine Handballkenntnisse, die er immer mit dem TV Schifferstadt in Verbindung gebracht hat, wo er auch bis heute Mitglied war, hat er aber in Zusammenarbeit mit dem Lehrstab diesen Arbeitsbereich mit in Schwung gehalten. Durch seine berufliche Tätigkeit als Oberstudienrat war er auch immer wieder im Bereich Schule tätig und beratend aktiv. Gemeinsam mit Christl Laubersheimer hat er sich um die Trainer(innen)findung im Pfälzer Handballverband gekümmert.


Viele, die näher Kontakt mit Rainer hatten, wissen auch, dass  die Zusammenarbeit nicht immer einfach war. Sein Leben war eben auch bestimmt von Krankheitssymptomen, die letztlich auch jetzt zu seinem Tod geführt haben. Manchmal haben wir sehr engagierte Vier-Augen-Gespräche gehabt. Unsere Beziehung hat dies möglich gemacht. Manchmal gingen wir auch kontrovers auseinander, aber immer mit gegenseitigen Respekt.
Die ganz wichtige Lehrstab-Klausur am 2. Adventwochenende hat er noch mit Klaus Bethäuser vorbereitet. Aber schon zu dieser Sitzung hat er sich krankheitsbedingt abgemeldet. Es war auch für ihn eine ganz wichtige Sitzung. Leider hat er sie mit seinen Ideen nicht mehr bereichert. Keiner von uns hat mit seinem Tod gerechnet. Wir müssen den Tod als das zumeist überraschend ganz Andere annehmen.


Wir verlieren nun im Präsidium der letzten Jahre den dritten wichtigen Weggefährten. Das ist nicht einfach zu verschmerzen. Ich ehre Rainer mit den Worten Dietrich Bonhöffers, von dem er mir einmal gesagt hat:  „Es ist gut eine solche Zusage anzunehmen.“ Sie gilt für ihn nun über die Lebensgrenze hinaus: „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost was kommen mag. Gott ist mit uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“
 
Im Namen des Präsidiums
Friedhelm Jakob, Präsident
 

Zum Seitenanfang