Suchtprävention leistet einen zentralen Beitrag zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit. Jährlich sterben in Deutschland mindestens 110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Menschen sterben an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums, und etwa 2000 Todesfälle im Jahr geschehen in Folge illegalen Drogenmissbrauchs.

Zielgerichtete und auf wissenschaftlichen Ergebnissen gestützte Suchtprävention kann einen bedeutsamen Beitrag dazu leisten, die Bevölkerungsgesundheit zu steigern, die gesellschaftliche Kosten zu senken und die Lebensqualität zu erhöhen.

Kinder stark machen zielt darauf ab, Kinder und Jugendliche sowie erwachsene Kontaktpersonen mit biopsychosozialen Kompetenzen auszustatten, die ein suchtfreies Leben ermöglichen. Diese Kampagne, deren gegenwärtiger Schwerpunkt auf dem Freizeit- und Sportbereich liegt, wird in enger Kooperation mit den großen Breitensportverbänden sowie Organisationen aus der Jugendhilfe und Suchtprävention durchgeführt.

                                                                 Internet: www.kinderstarkmachen.de

Handball bewegt Schule
Kooperation Schule und Verein 

Gäbe es dieses Angebot noch nicht, es müsste sofort entwickelt werden!

Der örtliche Handballverein kommt einen Vormittag in die Grundschule, um bis zu 4 Klassen spielerisch das Handballspiel näher zu bringen. Unterstützt wird das Handball-Spielfest, der erste Baustein des Gesamtkonzeptes "Handball bewegt Schule", vom Pfälzer Handball-Verband. Der hilft dem Verein und der Schule organisatorisch und konzeptionell.

Entstanden ist dieses Projekt während der Begeisterungswelle für den Handballsport nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2007. Handball sollte langfristig für Schülerinnen und Schüler der Metropolregion Rhein-Neckar attraktiv beworben werden. Getragen wird das Projekt von den beiden benachbarten Handballverbänden Baden und Pfalz sowie dem angrenzenden Bezirk Darmstadt des Hessischen Handball-Verbandes. Der Hauptsponsor von "Handball bewegt Schule" ist die BASF SE.

Das Angebot, nach neuesten methodisch-didaktischen Gesichtspunkten zusammengestellt, umfasst die Wettkampfstationen "Mini-Handball" und "Würfelhandball" (oder ein ähnliches Spiel); parallel dazu gibt es ein variables Stationstraining mit Prellen, Fangen/Werfen, Koordination, Balancieren, Aufgaben für ein Team (Himalaya) etc. Hier kann sich jeder junge Teilnehmer nach seinem Leistungsstand erproben. Der Ablauf ist so angelegt, dass die Kinder ständig mit dem Ball in Bewegung sind. Langeweile und unangemessene Pausen treten nicht auf. Gekrönt wird das Spielfest durch eine Siegerehrung, bei der alle Beteiligten Gewinner sind.

Regelmäßig sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler hochmotiviert und begeistert, sondern auch die Lehrkräfte und die Vereine sind von der Freude und dem Engagement 
der Kinder beeindruckt. Fast alle Schulen, die einmal mitgemacht haben, wünschen eine Wiederholung für einen anderen Schülerjahrgang. Es gibt ein tolles Angebot, Kinder an den Handballsport heranzuführen. Nutzen Sie es!

Gerne stellen wir ihnen auch Materialien wie Postkarten, Stundenpläne oder Poster 
zur Verfügung.

 

Wenn Sie weitere Informationen wünschen:

www.handball-bewegt-Schule.de

 

Rainer Krebs
Vizepräsident Lehrwesen

Wettkampfbestimmungen des DHB bis zur C-Jugend 
oder auch: neue Deckungsvorgaben

Im Jahr 2013 hat der DHB die Jugend-Deckungsvorgaben neu definiert und mit einer Übergangsfrist von 2 Jahren als verbindlich für alle Landesverbände erklärt. Diese Verbindlichkeit ist ein großer Schritt nach vorne, da damit länderübergreifende Vergleiche einfacher werden und die Diskussion um verbandseigene Wege beendet ist. Diese Regelung ist auch und vor allem logische Folge aus den Rahmentrainingskonzeptionen.

Die Interessen im DHB sind teilweise sehr unterschiedlich, sodass ein Teil der Regelungen in den DHB-Vorgaben absichtlich sehr offen gehalten sind. Eine Arbeitsgruppe im PfHV hat die Vorgaben des DHB geschärft, präzise formuliert und aus der Vergangenheit bekannte Missverständnisse genauer definiert. Das Ziel in der Jugend ist dabei: "Spielen und fördern vor siegen" oder: "Individuell verantwortliches Agieren vor taktischem Agieren in einem bestimmten Abwehr-System"

Die bisherigen Vorgaben des PfHV sind im Vergleich zu anderen Landesverbänden sehr nahe an den neuen Regelungen. Entscheidendes ändert sich in der Pfalz in der E-Jugend (eine Halbzeit in der Spielform "2 mal 3 gegen 3"). Soviel, um denkbare Aufregung zu beruhigen und dem PfHV auf die Schultern zu klopfen.

Die neuen Deckungsvorgaben können ab sofort in der Form des bekannten "Deckungsheftchens" digital heruntergeladen werden. Sie gelten ab den Qualifikationsspielen für die Saison 2014/15 (ab Mai 2014). Diese Deckungsheftchen werden am Sa, 28.06.2014 beim Verbandstag in Lambsheim allen Verantwortlichen in angemessener Zahl zusätzlich in gedruckter Form (Din A6) zur Verfügung gestellt.

Als Sprecher der Arbeitsgruppe bedanke ich mich bei den Mitarbeitern der Arbeitsgruppe und appelliere an die verantwortlichen Trainer, den Sinn und das Ziel dieser Vorgaben im Sinne unseres Handballsports umzusetzen.

Danke für Euer Engagement

Rainer Krebs 
Sprecher Arbeitsgruppe Deckungsvorgaben
Vizepräsident Lehre

 

>>> Download <<<

Deckungsvorgaben ab 05/2014 
Gültig ab den Qualifikationsspielen 
zur Saison 2014/15

Um Talenten die Teilnahme an den Trainings der Auswahlstützpunkte zu ermöglichen, besteht im Bereich des Pfälzer Handball-Verbandes ein sog. Terminschutz. Das bedeutet, dass Saisonspiele des eigenen Vereines (an Tagen einer Veranstaltung eines Auswahlstützpunktes) nicht vor einer bestimmten Uhrzeit beginnen dürfen.

  • regulär:
    samstags:   nicht vor 13:00 Uhr - nicht nach 18:30 Uhr
    sonntags:    nicht vor 10:00 Uhr - nicht nach 18:30 Uhr

  • Ausnahme an Tagen mit Terminen der Auswahlstützpunkte:
    wD-Jugend:              nicht vor 15:00 Uhr – nicht nach 18:30 Uhr
    mC/D-Jugend:           nicht vor 17:00 Uhr – nicht nach 18:30 Uhr

Bitte kontrollieren Sie rechtzeitig den Spielplan Ihres Kindes, ob sich versehentlich nicht doch ein Spiel „eingeschlichen“ hat, das so früh gelegt wurde, dass eine Teilnahme am Auswahlstützpunkt nicht möglich wäre und melden dies bitte umgehend Ihrem Vereinstrainer; eine Absage für das Training mit der Begründung "Saisonspiel" wird nicht akzeptiert. Die Saisonspiele sind durch den Terminschutz so spät gelegt, dass eine Teilnahme am Training und Saisonspiel möglich ist.

 

Saisonspiele an Trainingstagen

Spieler/innen, die den Lehrgängen/Trainings fernbleiben, dürfen für die Tage der Veranstaltung in keiner Mannschaft ihres Vereins zum Einsatz kommen, sofern keine Freigabe durch die einberufende Stelle (Stützpunktleiter) erfolgt ist. Bei Verstößen gegen dieses Verbot ist das Spiel der betreffenden Mannschaft als verloren zu werten und ihr Verein mit einer Geldstrafe zu belegen. Der Spieler / die Spielerin, der/die gegen das Verbot verstößt, kann gesperrt werden. (vgl. § 82 Abs. 4 SPO).

Dies bedeutet, dass eine Teilnahme an einem Spiel des eigenen Vereins am Tag eines Trainings nicht möglich ist, sofern man dieses Training nicht besucht hat. Dies betrifft nur den Tag des nicht besuchten Trainings (also nicht das ganze Wochenende) und trifft bei allen Abmeldegründen (Krankheit, Verletzung, privater Termin, etc.) zu.

Ausnahmegenehmigungen können bei der Vizepräsidentin Jugend in besonderen Fällen beantragt werden.

Da es in der Vergangenheit durch Absagen wegen Saisonspielen immer wieder zu Ungerechtigkeiten zwischen Vereinen kam, bitten wir um Verständnis, dass wir auf diese Regelung großen Wert legen.

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA...

  • ist mit ca. 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der weltgrößte Schulsportwettbewerb. 
  • wurde 1969 als Initiative der Zeitschrift "stern" von Henri Nannen und Willi Daume sowie der Konferenz der Kultusminister ins Leben gerufen.  
  • bietet Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten, bereits im schulischen Rahmen Wettkampferfahrung zu sammeln. 
  • vermittelt u.a. positive Werte wie Fairness, Teamgeist, Einsatzfreude. 
  • motiviert die Jugendlichen für ein lebenslanges Sporttreiben. 
  • ist das Sprungbrett vom Schulsport zu Training und Wettkampf im Sportverein und -verband. 
  • ist eine "Talentschmiede", aus der zahlreiche Spitzensportler/-innen hervorgegangen sind, wie zum Beispiel Franziska van Almsick, Boris Becker, Ole Bischof, Jens Filbrich, Michael Groß, Michael Greis, Heike Henkel, Denise Herrmann, Natascha Keller, Kathrin Rutschow-Stomporowski, Britta Steffen, David Storl oder Tim Tscharnke. 
  • wird jährlich unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten ausgetragen. 
  • schafft Begegnungen der Sporttalente mit Weltmeister/-innen und Olympiasieger/-innen. 
  • motiviert, sichtet und fördert die Olympioniken von morgen. 

(Quelle:http://www.jtfo.de/daten_und_fakten/)

Zum Seitenanfang