Nominierung zur DHB-Beachhandballsichtung männliche Ü16 in Ismaning

Der DHB führt in der Zeit vom 3. bis 5. Juni 2016 einen Sichtungslehrgang für die männliche U16 Beachhandball-Nationalmannschaft in Ismaning durch. Dazu wurden auch die RLP-Auswahlspieler Henning Huber (TV Thaleischweiler) sowie Bastian Wilbrandt (TSG Friesenheim) eingeladen. Diese konnten bereits durch ihre guten Leistungen bei der DHB-Sichtung in Ruit und dem anschließenden Lehrgang in Naumburg für Aufmerksamkeit sorgen.
Langfristiges Ziel des deutschen Handballbundes ist die Realisierung der Olympiaqualifikation 2024. Der Beachhandball stellt nun eine neue Herausforderung dar, die beiden Spieler in ihrer sportlichen Entwicklung mit Sicherheit einen Schritt voranbringt. Wir beglückwünschen Bastian und Henning zu dieser Nominierung und wünschen ihnen viel Erfolg bei der Sichtung.


 

DHB-Sichtung m2000

"Hier haben sie alle einmal angefangen, die ganz Großen im deutschen Handball, und natürlich auch die Europameister von Polen: Die DHB-Sichtung ist für hoffnungsvolle Talente aus den Landesverbänden die erste mit Spannung erwartete Möglichkeit, sich vor den Augen der Bundestrainer zu zeigen und für weiterführende Lehrgänge des DHB zu empfehlen. Bei der Sichtung in der Sportschule von Ruit hat die Rheinland-Pfalz-Auswahl des Jahrgangs 2000 einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Die Mannschaft hat sich hervorragend präsentiert, so gut wie seit Jahren es kein Rheinland-Pfälzisches Team mehr geschafft hat", resümierte der von den Verbandstrainern Rudi Engel (Rheinland) und Jan Ludwig (Rheinhessen) unterstützte Landestrainer Marcel René Trinks die fünf anstrengenden Tage mit vollem Programm.

Mit Frederik Bohm (TuS KL-Dansenberg), Henning Huber (mAB Thaleischweiler/Waldfischbach), Dimitri Kerber (HR Göllheim/Eisenberg), Yessine Meddeb (TV Kirrweiler), Mike Späth (TuS KL-Dansenberg), Bastian Wilbrand (TSG Friesenheim) nahmen gleich 6 Spieler aus dem Gebiet HV Pfalz an der DHB-Sichtung teil.
 
         
 
Wer ein kompletter Handballer werden möchte, muss mehr mitbringen als „nur" im klassischen Spiel sechs gegen sechs zu überzeugen.
 
Deshalb ist die DHB-Sichtung weitaus breiter angelegt. Sie umfasst unter anderem athletische Tests, Grundspiele und -übungen, aber auch Ausflüge in ganz andere Disziplinen wie zum Beispiel das Bodenturnen. „In den Rankings befanden wir uns unter zehn vorgestellten Auswahlmannschaften durchschnittlich auf Rang vier. Es hat sich ausgezahlt, dass wir gut vorbereitet waren", berichtet Trinks. In der Turnierwertung sprang sogar der dritte Platz heraus. Ein Abschneiden, das die eigenen Erwartungen übertraf. Nach zwei Siegen in der Vorrunde gegen Niederrhein (3:2 Punkte) und das Saarland (4:1 Punkte) sowie zwei Niederlagen gegen Württemberg (2:3 Punkte) und Hessen (2:3 Punkte) entschied das RLP-Team das kleine Finale gegen Südbaden (3:2 Punkte) für sich. Jede Partie bestand aus zwei Halbzeiten zu je 15 Minuten und einem anschließenden Penalty-Vergleich, bei dem ein Verteidiger versuchen muss, den gegnerischen Angreifer im Tempogegenstoß abzulaufen. Für jede gewonnene Halbzeit gab es zwei, für einen Sieg im Penaltywettbewerb, der aus fünf Versuchen pro Team bestand, einen Punkt.

"Alle nominierten RLP-Spieler haben in allen Bereichen einen guten Eindruck hinterlassen, auch wenn es für einige nicht zur Einladung für den nächsten DHB-Lehrgang reichte", sagt Trinks.
Drei Rheinland-Pfälzer schafften den Sprung auf die nächste Ebene. Henning Huber, Yessine Meddeb und Bastian Wilbrandt (alle HV Pfalz) konnten sich erfolgreich in Szene setzen und erhielten eine unmittelbare Einladung zur DHB-Sichtung in Naumburg. Yessine Meddeb schaffte es durch seine starke Leistung sogar ins DHB-Allstar-Team.

Die RLP-Auswahl Jahrgang 2000 wird in einem Kader von circa 17 Spielern weiter auf Landesebene trainieren und auf das Ziel Länderpokal im Dezember in der Landeshauptstadt Berlin vorbereitet werden. Bei diesem Highlight treffen alle 20 Landesverbände in Turnierform aufeinander.

Für die Rheinland-Pfalz-Auswahl 2000 spielten: Frederik Bohm (15 Tore), Benjamin Glindemann (7), David Hilbert (14), Henning Huber, Dimitri Kerber (1), Tim Kratz (7), Yessine Meddeb (17), Robin Sokolis, Mike Späth (1), Simon Steinert (5), Jakob Wallura (2), Bastian Wilbrand (17).
 

Verbandstrainer männlich

Ende Mai scheidet Björn Dinger aus seinem Amt als Verbandstrainer männlich beim Pfälzer Handballverband aus. Wir danken Björn Dinger für seine geleistete Arbeit als Verbandstrainer sowie als Auswahltrainer.

Nach mehreren Gesprächen mit Bewerbern hat sich das Präsidium des PfHV in seiner letzten Sitzung entschlossen Fotios Erifopoulos zu seinem Nachfolger zu berufen.

Wir erhoffen uns eine längerfristige erfolgreiche Zusammenarbeit mit ihm im männlichen Bereich und wünschen ihm dabei viel Erfolg.

Christl Laubersheimer

Vizepräsidentin Jugend PfHV

Talentförderung im PfHV - Neukonzeption 2016 im weiblichen Bereich

„Handball besteht aus Wandel und Veränderungen: Wunsch oder nicht Wunsch, Gefallen oder nicht Gefallen, danach fragt der Handball nicht.“

Natürlich war nicht der philosophische Ansatz der og. Weisheit das ausschlaggebende Element, um sich Gedanken über eine Neukonzeption im weiblichen Talentförderungs- bzw. Leistungsbereich zu machen. sondern viel mehr z.T. ernüchternde Erkenntnisse aus Trainingsleistungen/-organisation, Turnierergebnissen und der Verglich mit anderen Landesverbänden im Jahr 2016.

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DHB-Lehrgangseinladung für Jule Polsz

Die zukünftige Nationalmannschaft der weiblichen Jugend des Jahrgangs 2001 absolviert vom 11. April bis 14. April 2016 einem Lehrgang in Kienbaum bei Berlin.

Hierzu wurde Jule Polsz von der TSG Friesenheim von den Nationalmannschaftstrainern Frank Hamann und Zuzana Porvaznikova eingeladen.

http://dhb.de/detailansicht/datum/2016/03/31/artikel/lehrgang-in-kienbaum.html

 


 

Bericht der Stützpunktauswahl m2004 beim Vergleichsturnier in Münster-Kelkheim:

Erstmals in der Geschichte hatte der Pfälzer Handball-Verband eine Einladung bekommen, an einem Vergleichsturnier im hessischen Kelkheim teilzunehmen. Die Besonderheit lag darin, dass dieses Turnier für Kreis- und Bezirksauswahlen der Jahrgänge 2004 vorgesehen war. Der Jahrgang 2004 wurde erst 2015 für das Stützpunkttraining gesichtet und trainiert aktuell in den drei Stützpunkten in der Pfalz. Die Sichtung zur Pfalzauswahl findet erst im März 2017 statt. Für das Vergleichsturnier sollte dennoch eine zentrale Pfalzauswahl teilnehmen. Daher bestand der erste Schritt darin aus 30 Spielern (10 aus jedem Stützpunkt, nominiert von den Stützpunkttrainern) in nur zwei Trainingseinheiten einen 16er-Kader zusammenzustellen, der den PfHV beim Turnier vertreten würde. Die drei Stützpunkt- und Auswahltrainer Laura Leonhardt, Detlef Röder und Jan Willner leiteten diese zwei Trainingseinheiten und entschieden nach der zweiten Einheit, wer zum Turnier mitfahren wird. In den Trainings sollten sich die Jungs untereinander besser kennen lernen und sich aneinander gewöhnen. Dennoch lag der Schwerpunkt im Training auf der individuellen Ausbildung von Techniken in Abwehr und Angriff. So konnten auch die Spieler, die nicht nominiert wurden, viel Neues lernen.

m2004

Obere Reihe: Jochen Willner, Jan Willner, Detlef Röder

Mittlere Reihe: Tamino Heller, Luca Provo, Konrad Worf, Luca Hook, Jannik Hauck, Lars Friedmann, Ben Kölsch, Luca Mariani, Johannes Horn

Untere Reihe: Erik Schopp, Tarek Franck, Johannes Hertel, Janne Hartmann, Levin Bohn, Bennet Löhmar, Tim Asel.

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