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Nachruf Manfred Franke

Am 9. Mai verstarb unser Sportkamerad Manfred Franke im Alter von 85 Jahren.

Manfred hat dem Pfälzer Handballverband vielfältig gedient. Er war aktiv im damaligen Kreis Süd und hat sich auch nach dem Zusammenschluss in den  Dienst der Sache gestellt als Staffelleiter und auch als Beisitzer im Sportgericht.

Manfred Franke gehört zu dem, was man Urgestein eines Vereins nennt. So war er 28 Jahre Abteilungsleiter bei Jahn Bellheim. Er trug nicht nur den Namen eines Leiters, sondern ging bis ins hohe Alter mit Engagement voraus. Noch beim DHB-Pokalspiel der Damen von Ottersheim-Bellheim-Zeiskam gegen Neckarsulm im vergangenen August konnte man ihn frisch und munter erleben und den Dank seiner Mädels und seines Vereins entgegennehmen. Manfred setzte sich immer für den Handball in guter Weise ein und so wurde er auch 2001 mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinem Heimatverein.

Friedhelm Jakob, Präsident

 


 

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden!

Der Pfälzer Handballverband trauert um ein Stück Handballgeschichte. Am vergangenen Donnerstag ist unser Sportkamerad Alwin Welsch im Alter von 80 Jahren verstorben.

Ja, Alwin verkörperte ein Stück Pfälzer Handballgeschichte. Er stand nie ganz vorne, hat sich nie in den Mittelpunkt gedrängt und war doch immer präsent – interessiert, eifrig und zupackend.

Alwin Welsch war von Jugend an Handballer des TSV Kuhardt, dem er aktiv stets verbunden blieb.

Nach seiner aktiven Laufbahn widmete er sich der Schiedsrichterei und schaffte es bis zur Regionalliga. Das Schiedsrichterwesen blieb ihm als langjähriges Mitglied des Schiri-Ausschusses aber immer Anliegen und Aufgabe. Diese nahm er als Einteiler bis vor kurzem auch als verantwortlicher Einteiler bei „Jugend trainiert für Olympia“ wahr. Und weil ihm Geselligkeit unter der Handball-Familie am Herzen lag, führte er die Schiedsrichter bei den Grillfesten bis vorletztes Jahr in Kuhardt zusammen und sorgte mit seiner Mannschaft, dass jeder, der kam, auch gut umsorgt wieder gehen konnte.

Mannschaftsverantwortlicher war lange sein Kerngeschäft für die Regionalliga-Mannschaften von Kuhardt, aber auch Haßloch und Hochdorf. Der sportliche Höhepunkt war vielleicht die Deutsche Meisterschaft der C-Jugend der TSG Haßloch, für die er verantwortlich war und in der sein Sohn Carsten eine wichtige Rolle spielte. Mancher erinnert sich an die propenvolle Pfalzhalle.

Überhaupt wurde die Pfalzhalle zu seinem stillen Aufgabengebiet. Als Hallen-Verantwortlicher Vizepräsident habe ich mich manches Mal gewundert, wenn ich Alwin in der Halle antraf. Es war halt mal wieder etwas kaputt und bevor der Chef es merkte, hat es Alwin teilweise mit Freunden „weg problematisiert“.

Aber sein Engagement hatte noch ganz andere Facetten. Unzählige Auswahlspieler haben ihn als ihren Betreuer bei vielen Maßnahmen schätzen und achten gelernt. Alwin war für jeden da und mit seiner Frau Erika sorgten sie für ihre Buben.

Der Kreis schließt sich, wenn ich am Ende sein audauerndes Engagement um das Großfeldturnier erwähne – lange in Rhodt, zuletzt in Nußdorf. Mit Akribie und Leidenschaft organisierte Alwin hier von A bis Z und es hat immer alles geklappt.

Schon im Januar hat das Präsidium beschlossen, dem Ehrungsrat zu empfehlen, Alwin Welsch beim Verbandstag die Ehrenmitgliedschaft anzutragen. Auch das Großfeldturnier sollte seinen Namen tragen. Nun werden wir die Ehrenmitgliedschaft posthum verleihen und in Anerkennung seiner Verdienste ab September 2016 das Großfeldturnier Alwin-Welsch-Gedächtnisturnier nennen.  Damit wollen wir uns bedanken für das, was Alwin Welsch dem Pfälzer Handballverband geschenkt hat.

Für das Präsidium

Friedhelm Jakob, der Präsident

 

Die Beerdigung von Alwin Welsch findet am heutigen Donnerstag, 15.00 Uhr auf dem Friedhof von Kuhardt statt.

 

 

 

MITTEILUNG ZENTRALE PFALZ-AUSWAHL (männlich)

Turniersieger beim Landesjugendsportfest

Am Turnier des Landesjugendsportfestes in Hassloch am Samstag, 12.09.2015, zwischen den Landesverbänden Rheinland, Rheinhessen und der Pfalz nahmen teil:

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