Alle wollen gute Schiedsrichter. Zu Recht! Aber wie sieht die Wirklichkeit aus.
Meine Empfehlung: Den Beitrag von Thorsten Kuschel beim Verbandstag 2017 gerne weit verbreiten:

Liebe Freunde des Handballs,

in den letzten Wochen und Monaten stand nach Wochenenden selten das Telefon still. Nicht aber, um von gelungenen, erfolgreichen und schönen Handballspielen in unserem Jugend-Spielbetrieb zu berichten, sondern, um Vorfälle unschöner Art zu melden. Aus den zahlreichen Gesprächen, Emails und Rückmeldungen auf unsere Nachfragen, die teilweise sehr emotional waren, zeigt sich, dass die Probleme viel tiefer liegen und die zum Teil sehr krassen Fälle offenbar nur stellvertretend für die Entwicklung ist, die in vielen Hallen stattfindet.

Wohin geht der (Jugend-)Handball in der Pfalz?
Nach einem Vorfall in der weiblichen C-Jugend, der uns ereilte, in dem es darum ging, dass ein Jungschiedsrichter sich in der Halbzeit nicht mehr traute, alleine auf das Feld zurückzugehen, um das Spiel zu Ende zu leiten, wird im Nachgang hauptsächlich darüber diskutiert, ob die Ansetzung das Jungschiris den Anforderungen des Spiels entsprechend war. Es wurde von einer „unglücklichen Ansetzung“ gesprochen, in einer „so brisanten Partie“ einen „so unerfahrenen Schiedsrichter“ einzusetzen.
Äußerungen dieser Art rufen, milde gesagt, Erstaunen bei uns hervor, handelt es sich doch um Jugendspiele, die zudem in Spielklassen stattfinden, in denen auch die Ausbildung der Spieler noch nicht allzu weit fortgeschritten ist: Welche Schiedsrichter sollen hier eingeteilt werden? Und warum sind, Eurer Meinung nach, die Jungschiris so häufig mit der Spielleitung überfordert?

Setzen wir in Jugendspielen die „Alten“ an, sind sie den Vereinen zu alt – die kommen ja gar nicht mehr hinterher; die „Jungen“ sind zu unerfahren und den steigenden Anforderungen auch in den untersten Spiel- und Jugendklassen, Eurer Meinung nach, (noch) nicht gewachsen. Es ist uns nicht möglich, für jedes „brisante Spiel“ (von denen es neuerdings offensichtlich sehr viele in unserem Jugendspielbetrieb gibt!) einen Oberliga, Drittliga oder Bundesliga-Schiedsrichter abzustellen – und zur Schande erntet auch dieser Kritik, wenn er Einsatz für die Jugend im eigenen Verband zeigt.

WORUM GEHT ES EUCH IM JUGENDSPIELBETRIEB EIGENTLICH WIRKLICH?
Um den Gewinn der Weltmeisterschaft? Oder doch eher darum, dass KINDER Handball spielen und Freude am Ausüben ihres Sportes haben? WIR denken, es geht um letzteres. Das Gewinnen wird dann zum schönen Nebeneffekt und das Verlieren zum Lehrer fürs Leben.

Der Zusammenhalt, das Gemeinsame des Mannschaftssports und der Spaß an der Sache stehen im Vordergrund. Das schließt ALLE Kinder und Jugendlichen als TEIL des Spiels ein: Heim, Gast und Schiedsrichter! Sich als TEIL des Spiels fühlen zu können, nach dem Spiel nach Hause zu gehen und sagen zu können: „Das war heute ein toller Tag, ein schönes Spiel, wir haben GEMEINSAM SPORT betrieben.“ – DARUM GEHT ES WIRKLICH!

Wir fragen uns, ob Euch eigentlich bewusst ist, welche Aufgaben ein Schiedsrichter allein aufgrund seiner Rolle in jedem Spiel zu erfüllen hat; Und, welche Aufgaben ihm zusätzlich aufgebürdet werden, weil die übrigen Beteiligten keine Verantwortung mehr übernehmen wollen:
 Er hat dafür zu sorgen, dass der Spielbericht korrekt ausgefüllt ist. [Er muss den Beteiligten hinterher rennen, um alle möglichen Informationen, fehlende Pässe und Unterschriften einzutreiben.]
 Er hat zu prüfen, ob die Ausstattung der Spieler korrekt ist. [Er muss daran erinnern, dass Ohrringe ausgezogen, Klämmerchen abgeklebt sind und nicht „grün“ gegen „grün“ spielt mit grünen Offiziellen auf der Bank; die Technische Besprechung, in der das geregelt werden sollte, fällt nicht selten aus, weil die Verantwortlichen sich schlichtweg weigern.]
 Er hat das Spiel zu leiten, fair und gerecht auf beiden Seiten, fehlerfrei am besten; Er muss alle Aktionen angemessen und richtig ahnden. [Er muss übel foulende Spieler in den Griff bekommen, die es nicht besser gelernt haben; er muss wild gewordene Trainer im Zaun halten; er muss Konflikte zwischen Spielern und zwischen Trainern lösen - und das möglichst elegant, nicht arrogant! Er muss schauen, dass Z/S ihre Aufgaben erfüllen, schließlich ist er am Ende verantwortlich für Alles.]
 Er muss jederzeit jegliche Art von Kritik aushalten, die seine Leistung nicht beeinflussen dürfen.
 Er muss nach dem Spiel freundlich lächeln und mit dem Kopf nicken, während ihm noch mal so richtig die Meinung gegeigt wird.

Man bedenke hier zudem, dass der Schiedsrichter, da er häufig (unter anderem aufgrund des großen Mangels) als Einzelschiedsrichter agiert, der Einzige ist, der alleine ist, keine Mannschaft, keinen Trainer und keinen Betreuer hat, der das mit ihm zusammen durchsteht. Viele Erwachsene kommen nicht mal in ihrem normalen Leben mit solchen Anforderungen zurecht. Ihr erwartet aber von Jugendlichen (zwischen 13 und 17 Jahren), dass sie all dies lösen und aushalten.

In anderen uns zugetragenen Fällen wird immer wieder der Schutz der Spieler (vor rüden Fouls mit Verletzungsgefahr aber auch vor dem Verlieren aufgrund von Fehlentscheidungen) als Grund genannt, warum auf eine bestimmte Weise reagiert wurde bzw. warum man den jeweiligen Jungschiedsrichter für ungeeignet hält.
Wir sind definitiv für den Schutz der Spieler. Aber warum ist allein der Schiedsrichter dafür verantwortlich? Warum können die (erwachsenen) Trainer und Betreuer nicht auf ihre Mannschaften einwirken und mit ihren Spielern FAIRNESS besprechen und einüben? Warum können die Trainer nicht miteinander kommunizieren, um die Emotionen – die definitiv auch zu unserem schönen Sport gehören – wieder in angemessene Bahnen zu lenken? Warum muss ein Jugendlicher der Prellbock für all das sein, was wir Erwachsenen nicht regeln können?

Dass Jungschiedsrichter nervlich einbrechen, wenn so eine Verantwortung auf ihnen lastet und sie zusätzlich noch starkem Druck ausgesetzt sind, ist für uns kein Wunder. Wie gesagt, manche Erwachsene würden nach jedem Spiel in Tränen ausbrechen. Wir befürchten, dass die Dunkelziffer der betroffenen Jungschiedsrichter noch viel höher liegt, weil viele ihre Überforderung, Wut und Enttäuschung (an der sie sich nicht selten selbst die Schuld geben!) nicht vor Ort zeigen, sondern erst zu Hause im Stillen.

Es stellt sich uns letztendlich die Frage, ob denn nicht die Erwachsenen in der Bringschuld sind, den Kindern und Jugendlichen das, worum es wirklich geht, mit auf den Weg zu geben.
Ein anderer so geschehener Fall, bei dem ein Jungschiedsrichter von einem Elternteil während und nach einem Spiel bedrängt und bedroht wurde, bringt uns ins Zweifeln, ob die Erwachsenen ihrer Rolle noch gerecht werden. Ist es nicht unsere Aufgabe als Mannschafts- oder JSR-Verantwortliche, unseren Spielern und Jungschiedsrichtern Fairness, Menschlichkeit und einen respektvollen Umgang mitanderen beizubringen?
Manche Eltern sollten sich vielleicht überlegen, ob sie ihre Aggressionen nicht besser zu Hause oder im Wald loswerden. Anstatt Jugendliche, die eigentlich ihren Schutz verdienen, zu beleidigen, zu beschimpfen oder auch „nur“ über sie zu lachen. In was für einer Welt leben wir, wenn Jugendhandball zur Plattform solcher Affekte wird?

Kaum einer weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, Schiedsrichter zu sein. Und noch weniger wissen diejenigen, die sich so verhalten, was sie mit ihrem Verhalten anrichten. Wundert es euch ernsthaft, dass diesen Job keiner mehr machen will?
Wir kämpfen seit Jahren mit viel Einsatz um Nachwuchs im Schiedsrichter-Bereich. Vorfälle wie diese machen diese Arbeit zunichte!

Es geht uns nicht darum, unsere (Jung-)Schiedsrichter als unfehlbar darzustellen. Kritik ist erlaubt und erwünscht, Emotionen gehören zum Spiel und machen den Sport aus. Worum es uns geht, ist zum Nachdenken anzuregen und für ein besseres Miteinander, für mehr Wertschätzung, Respekt und Menschlichkeit in dem Sport zu sorgen, den wir alle lieben und der uns verbindet.

Thorsten Kuschel, Schiedsrichterlehrwart im PfHV Mai 2017

|Friedhelm Jakob|

Quelle: https://pfhv.de/…/downloads/download/56-2017/1788-mb-2017-25


 

Elektronischer Spielbericht (Saison 2017/2018)

Das Präsidium des Pfälzer Handball-Verbandes hat am 3.2.2017 beschlossen, dass ab der Saison 2017/18 in allen Spielklassen (außer F-Jugend und Minis) der elektronische SIS-Spielbericht verwendet werden muss.

Die Präsidenten der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar haben am 28.1.2017 beschlossen, dass ab der Saison 2017/18 in allen Spielklassen der elektronische Spielbericht „Siebenmeter“ verwendet werden muss.

 

|Josef Lerch|


 

Freiwilligendienst im Sport beim Handball-Verband Pfalz e.V.

Der Handball-Verband Pfalz besetzt ab dem 1. September 2017 zum zweiten Mal für ein Jahr eine Stelle im Rahmen des Bundesfreiwilligen-Dienstes (BuFDi) Der Bundesfreiwilligen-Dienst ein Orientierungsjahr und kann gleichzeitig helfen sich Fähigkeiten im gesamten Bereich Sport-Management zu erwerben.

Einsatzbereiche sind u.a.:

  • Dokumentation der Events und Veranstaltungen des Handball-Verbandes Pfalz
  • Öffentlichkeitsarbeit (Social Media, Homepage etc.)
  • Mitarbeit bei der Organisation/Planung und Durchführung von Turnieren, Veranstaltungen und Seminaren
  • Mithilfe bei Schulveranstaltungen, Camps und Sportevents des Sportbundes Pfalz/der Sportjugend Pfalz und im Bereich des DHB
  • Einsatz im sportlichen Trainingsbereich in Vereinen und Schule
  • Unterstützung der Geschäftsstelle

Voraussetzungen:

  • Mitglied in einem Sportverein (im Idealfall Handball) des Sportbundes Pfalz
  • Bereitschaft zu Wochenend- und Abendeinsätzen
  • EDV-Kenntnisse (Microsoft-Office)
  • Führerschein (Klasse B)
  • Erfahrungen in der sportlichen Jugendarbeit sind wünschenswert

Die Dauer des Einsatzes ist auf ein Jahr begrenzt. Der Einsatzort ist in Haßloch

Wir bieten:

  • 39 Std Arbeitszeit
  • 350 € / Monat plus Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge
  • 26 Urlaubstage
  • Begünstigung bei Bewerbungen an Universitäten/Fachhochschulen
  • Freistellung zu 25 vorgeschriebenen Bildungstagen (inkl. Übungsleiter- oder Fachlizenz im Sport)
  • Erwerb von Lizenzen (z.B. Jugendleiterausbildung, C-Trainer - Ausbildung etc.)

 

Wir haben Ihr / Dein Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre / Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnis, evtl. Tätigkeitsnachweise, sportlicher Werdegang). Bitte senden Sie / sende du diese an:                                                                           

                                     Geschäftsstelle des PfHV
                                     z.Hd. Sandra Hagedorn

                                       Am Pfalzplatz 11

                                       67454 Haßloch      

|Friedhelm Jakob|


 

Aktuelles MB (Fehler beim Download-Link)

Das aktuelle MB steht zum Download bereit!

 


 

Fair-Play Preis „Jung, sportlich, FAIR“

Bereits zum fünften Mal schreibt die Deutsche Olympische Gesellschaft e. V. den Fair-Play Preis „Jung, sportlich, FAIR“ aus.

Mit „Jung, sportlich, FAIR“ sollen auch dieses Jahr wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von Jugendlichen zur Thematik Fair Play ausgezeichnet werden.

Bewerben können sich Jugendliche Sportler bzw. Mannschaften im Alter von 13 bis 18 Jahren.

Die Gewinner erhalten eine Fördersumme von bis zu 500 €. Bewerbungsschluss ist am 30. November 2016.

Ausführliche Informationen und den Bewerbungsbogen finden Sie hier oder unter www.DOG-bewegt.de.


 

PfHV-Hallenrunde 2016/17  -  TERMINEINGABE bis spät. 15.07.2016

Die Spielklasseneinteilung der Männer-, Frauen- und Jugendstaffeln ist inzwischen abgeschlossen und im SIS hinterlegt.

Für die Vereine ist SIS zur Termineingabe freigeschaltet. Bis zum 15.7.2016 (letzter Schultag vor den Sommerferien, deshalb wird es keine Fristverlängerung geben) müssen alle Termine im SIS eingegeben sein.

Hinweise:
Abweichungen von den vorgegebenen Terminen sind mit den jeweiligen Gegnern schriftlich zu vereinbaren. Ebenso Abweichungen von den vorgegebenen Uhrzeiten.
Pfalz- und Verbandsligen (Männer/Frauen) samstags nicht vor 17 Uhr und nicht nach 20 Uhr, sonntags nicht vor  10 Uhr und nicht nach 18 Uhr.
Alle anderen Männer/Frauen-Spiele samstags/sonntags nicht nach 20 Uhr und samstags nicht vor 17 Uhr und sonntags nicht vor 10 Uhr.

Jugendspiele samstags nicht vor 13 Uhr und nicht nach 18:30 Uhr. Sonntags nicht vor 10 Uhr und nicht nach 18:30 Uhr. Es sind auch die Termine von Auswahlspielen, vom Pfalzgas-Cup und von Stützpunktmaßnahmen zu beachten (siehe Saisonkalender auf unserer PfHV-Homepage).


 

Nachruf Manfred Franke

Am 9. Mai verstarb unser Sportkamerad Manfred Franke im Alter von 85 Jahren.

Manfred hat dem Pfälzer Handballverband vielfältig gedient. Er war aktiv im damaligen Kreis Süd und hat sich auch nach dem Zusammenschluss in den  Dienst der Sache gestellt als Staffelleiter und auch als Beisitzer im Sportgericht.

Manfred Franke gehört zu dem, was man Urgestein eines Vereins nennt. So war er 28 Jahre Abteilungsleiter bei Jahn Bellheim. Er trug nicht nur den Namen eines Leiters, sondern ging bis ins hohe Alter mit Engagement voraus. Noch beim DHB-Pokalspiel der Damen von Ottersheim-Bellheim-Zeiskam gegen Neckarsulm im vergangenen August konnte man ihn frisch und munter erleben und den Dank seiner Mädels und seines Vereins entgegennehmen. Manfred setzte sich immer für den Handball in guter Weise ein und so wurde er auch 2001 mit der Goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinem Heimatverein.

Friedhelm Jakob, Präsident

 


 

Resümee zu den ESB-Schulungen 2016-04

Liebe Teilnehmerinnen, liebe Teilnehmer

der Schulungen zum Elektronischen Spielbericht,

liebe Sportkameradinnen, liebe Sportkameraden,

erst einmal vielen Dank für die zahlreichen, guten und konstruktiven Gespräche rund um die Schulungen zum ESB und den positiven als auch negativen Feedbacks (leider erfolgten ca. 60% der negativen Rückmeldungen anonym, daher ein besondere Dank an die ca. 40% welche uns auch die Möglichkeit der Rücksprache gaben) über unsere Homepage.

Wir haben Eure Anregungen und konstruktive Kritik genutzt und werden daher bei weiteren Schulungen zum Elektronischen Spielbericht die folgenden Punkte ändern:

  • Teilnehmerzahl
    • anstatt - bis dato - max. 24 Teilnehmer auf max. 12 Teilnehmer reduziert
  • WLAN
    • Antrag beim Präsidium das WLAN im Schulungsraum in der Pfalzhalle entsprechend auszubauen / zu verbessern.
      Diesem wurde durch das Präsidium entsprochen! J
  • Die ESB-Schulung
    • wird in zwei Blöcke aufgeteilt
      • Block 1: „Vereine“, d.h. Vorbereitung des Spieltages, ggf. auch Kaderlisten (wenn gewünscht)
        • Dauer ca. 1 UE (45 min)
      • Block 2: „Sekretäre“, d.h. alles was während des Spiels zu tun ist. Dazu auch entsprechend mehr Praxis
        • Dieser Teil ist für den Z/S unbedingt erforderlich!
        • Dauer ca. 2 UE (90 min)

Des Weiteren wird allen bisherigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der ESB-Schulungen angeboten, bei den bevorstehenden Qualifikationsturnieren der A- und B-Jugend, mit Betreuung Vorort durch einen Referenten, ein bzw. mehrere Spiele live (von der Tribüne oder hinter dem Zeitnehmertisch aus) mit realen Daten zu üben und die Erfahrungen entsprechend auszutauschen.

Hierzu werden die teilnehmenden Vereine gebeten Ihre Kader im SIS-Vereinsweb zu pflegen, bzw. uns (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) zu übermitteln. Änderungen vor Ort sind selbstverständlich (manuell) möglich. Es erfolgt eine separate Info.

 

Abschließend weisen wir ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass zur Nutzung des Elektronischen Spielberichts in den Pfalz-/Verbandsligen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein müssen und welche Optional möglich sind:

Notwendig:

  • Laptop
    • (Betriebssystem Windows 7 aufwärts, Bildschirmgröße mindestens 13,3 Zoll)
  • SIM-Datei zum Spiel muss geladen sein
  • Vereinskennung und Ergebnispasswort

 

Optional:

  • WLAN-/ LAN-Verbindung
    • (ist zwar wünschenswert, aber nur für den Liveticker erforderlich)
  • Drucker
  • zweiter Laptop
    • (nur, wenn mehrere Mannschaften in den o.g. Spielklassen hintereinander spielen und trägt zur Ausfallsicherheit bei)

 

Für Fragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Mit sportlichen Grüßen

PfHV-TEAM „Elektronischer Spielbericht“


 

Liebe Sportkameradinnen und Sportkameraden!

Der Pfälzer Handballverband trauert um ein Stück Handballgeschichte. Am vergangenen Donnerstag ist unser Sportkamerad Alwin Welsch im Alter von 80 Jahren verstorben.

Ja, Alwin verkörperte ein Stück Pfälzer Handballgeschichte. Er stand nie ganz vorne, hat sich nie in den Mittelpunkt gedrängt und war doch immer präsent – interessiert, eifrig und zupackend.

Alwin Welsch war von Jugend an Handballer des TSV Kuhardt, dem er aktiv stets verbunden blieb.

Nach seiner aktiven Laufbahn widmete er sich der Schiedsrichterei und schaffte es bis zur Regionalliga. Das Schiedsrichterwesen blieb ihm als langjähriges Mitglied des Schiri-Ausschusses aber immer Anliegen und Aufgabe. Diese nahm er als Einteiler bis vor kurzem auch als verantwortlicher Einteiler bei „Jugend trainiert für Olympia“ wahr. Und weil ihm Geselligkeit unter der Handball-Familie am Herzen lag, führte er die Schiedsrichter bei den Grillfesten bis vorletztes Jahr in Kuhardt zusammen und sorgte mit seiner Mannschaft, dass jeder, der kam, auch gut umsorgt wieder gehen konnte.

Mannschaftsverantwortlicher war lange sein Kerngeschäft für die Regionalliga-Mannschaften von Kuhardt, aber auch Haßloch und Hochdorf. Der sportliche Höhepunkt war vielleicht die Deutsche Meisterschaft der C-Jugend der TSG Haßloch, für die er verantwortlich war und in der sein Sohn Carsten eine wichtige Rolle spielte. Mancher erinnert sich an die propenvolle Pfalzhalle.

Überhaupt wurde die Pfalzhalle zu seinem stillen Aufgabengebiet. Als Hallen-Verantwortlicher Vizepräsident habe ich mich manches Mal gewundert, wenn ich Alwin in der Halle antraf. Es war halt mal wieder etwas kaputt und bevor der Chef es merkte, hat es Alwin teilweise mit Freunden „weg problematisiert“.

Aber sein Engagement hatte noch ganz andere Facetten. Unzählige Auswahlspieler haben ihn als ihren Betreuer bei vielen Maßnahmen schätzen und achten gelernt. Alwin war für jeden da und mit seiner Frau Erika sorgten sie für ihre Buben.

Der Kreis schließt sich, wenn ich am Ende sein audauerndes Engagement um das Großfeldturnier erwähne – lange in Rhodt, zuletzt in Nußdorf. Mit Akribie und Leidenschaft organisierte Alwin hier von A bis Z und es hat immer alles geklappt.

Schon im Januar hat das Präsidium beschlossen, dem Ehrungsrat zu empfehlen, Alwin Welsch beim Verbandstag die Ehrenmitgliedschaft anzutragen. Auch das Großfeldturnier sollte seinen Namen tragen. Nun werden wir die Ehrenmitgliedschaft posthum verleihen und in Anerkennung seiner Verdienste ab September 2016 das Großfeldturnier Alwin-Welsch-Gedächtnisturnier nennen.  Damit wollen wir uns bedanken für das, was Alwin Welsch dem Pfälzer Handballverband geschenkt hat.

Für das Präsidium

Friedhelm Jakob, der Präsident

 

Die Beerdigung von Alwin Welsch findet am heutigen Donnerstag, 15.00 Uhr auf dem Friedhof von Kuhardt statt.

 

 

 

MITTEILUNG ZENTRALE PFALZ-AUSWAHL (männlich)

Turniersieger beim Landesjugendsportfest

Am Turnier des Landesjugendsportfestes in Hassloch am Samstag, 12.09.2015, zwischen den Landesverbänden Rheinland, Rheinhessen und der Pfalz nahmen teil:

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